Ausbildungsstart

Am Donnerstag, den 11. September 2025, begann früh morgens für uns N-Zubis samt Torsten und Kerem, nicht nur das neue Lehrjahr, sondern auch ein echtes Abenteuer. Wir als Team starteten mit prall gefüllten Bussen und einer gesunden Mischung aus Vorfreude und leichter Anspannung in das Azubi Event in Richtung Österreichs Hochgebirge. Bevor die Herausforderungen des Berufsalltags sich nähern, stand die wichtigste Mission auf dem Programm: sich kennenzulernen und zusammenzuwachsen.  

Nach etwa vier Stunden Fahrt sind wir bei der Hütte „Madlenerhaus“ vor der Silvretta Staumauer angekommen. Die Bergführer Lukas und Alex standen schon bereit und freuen sich mit uns zusammen zu arbeiten. Nach einer Kleinigkeit essen, geht es schon mit dem ersten Teamspiel los.  

Um sich untereinander besser kennenzulernen, war unsere Aufgabe einen kleinen Ball so schnell als möglich von Hand zu Hand zu reichen und gleichzeitig den Namen eines selbst oder auch den Namen des nächsten zu erwähnen. Dieses Spiel förderte unsere Teamarbeit und half uns dabei besser zu kommunizieren. Über den Tag verteilt gaben uns die Bergführer immer wieder knifflige Teamspiele zur Aufgabe, die wir erfolgreich und mit Freude meisterten. 

Abends zurückgekommen, richteten wir uns erstmals in unseren Zimmern ein. Keiner der N-Zubis ging mit einer großen Erwartung ins Abendessen. Wir saßen im Essbereich und bekamen einen Gang nach dem anderen serviert. Ein sehr überraschend   gutes 4-Gänge Menü samt Getränkeauswahl. Mit etwas   quatschen und Kartenspielen ließen wir den Abend ausklingen.   Und schon waren die meisten im Bett, um sich am nächsten Tag fit   zu fühlen, denn es hieß wir hätten auch am nächsten Tag viel vor. 

Der nächste Morgen bricht an und wir stehen bereits vor der Hütte, um uns auf die Gipfelbesteigung vorzubereiten. Die einen waren sehr motiviert und die anderen schnauften bereits, bevor es richtig losging. Beim Wandern lichtete sich der Nebel hin und wieder für einen kurzen Moment, doch als wir den Gipfel erreichten, hüllte er uns leider wieder vollständig ein. 

Mittags ging es dann zur Silvretta Staumauer, bei der sich der ein oder andere versuchte vor dem Klettern zu drücken. Ohne zu wissen, wie weit oder schwer die Strecke sein würde, kletterten fast alle mit. Zwei Stunden lang, mit enormer Körperspannung und teilweise Höhenangst kämpften wir uns durch den Klettersteig. Lukas und Alex, die Bergführer, begleiteten uns mit einer Ruhe, die auf uns abfärbte. 65 m Höhe und eine ungefähre Wegstrecke von 320 m. Eine Herausforderung, die zusammenschweißt und aus Einzelnen ein stärkeres, eingespieltes Team formt.

Mit zitternden Beinen und vom Schweiß gezeichnet, erreichten wir schließlich den Gipfel – erleichtert und stolz, es gemeinsam geschafft zu haben. 

Die Bergführer boten uns noch an, den kleineren Klettersteig zu erklimmen und sich anschließend von einem der Bergführer abseilen zu lassen. Dies wurde allerdings relativ schnell wieder beendet, da die meisten bereits kraftlos und müde waren. 

Der letzte Tag bricht an und somit steht auch die Abfahrt bevor. Wir genossen morgens das Frühstück noch gemeinsam und fuhren dann gegen 8 Uhr heimwärts. 

Im Nachhinein können wir sagen, dass uns das Team Event geholfen hat besser zu kommunizieren und zu einem starken Team zusammenzuwachsen.

Wir möchten Danke sagen für die schönen und unvergesslichen drei Tage. Es bereitete uns sehr viel Spaß dabei sein zu dürfen. DANKE!